Medi-Taping® Latein-Lexikon: Fachsprache verstehen & Dr. Sielmanns Bücher optimal nutzen
Warum nutzt ein Ratgeber für Anwender medizinische Fachbegriffe? Ganz einfach: Weil Präzision in der Schmerzbegleitung der Schlüssel zum Erfolg ist. Unser Latein-Lexikon schlägt die Brücke zwischen Ihrer Diagnose und der praktischen Anwendung der Medi-Taping® Methode.
Hand aufs Herz: Medizinische Fachbegriffe klingen oft wie eine Fremdsprache. Doch wer die Fachbücher von Dr. med. Dieter Sielmann aufschlägt, merkt schnell, dass Begriffe wie Epicondylitis oder Iliosakralgelenk keine Hürden sind, sondern Wegweiser. Hier erfahren Sie, warum dieses Wissen für Ihren Therapieerfolg so wertvoll ist.
Die universelle Sprache der Medizin – Klarheit statt „Fachchinesisch“
Latein ist in der Medizin kein „totes Wissen“, sondern ein präzises Werkzeug. Während der Begriff „Rückenschmerzen“ sehr vage ist, sagt eine Diagnose wie Lumbago oder Ischialgie exakt aus, wo die Ursache liegt.
Dr. Sielmann nutzt diese Begriffe in seinem Kursbuch und dem praktischen Ringbuch (Anlagetechniken – Kurz und Knapp) ganz bewusst. Das Ziel: Therapeuten, Ärzte und Patienten sollen eine gemeinsame Sprache sprechen, um Missverständnisse bei der Tape-Anlage zu vermeiden.
Ihre Vorteile durch unser Medi-Taping® Latein-Lexikon:
- Schneller ans Ziel: Besonders im Ringbuch und den Karteikarten sind die Anlagetechniken oft alphabetisch nach den lateinischen Fachbegriffen sortiert. Wenn Sie wissen, dass Ihr „Fersensporn“ unter F wie Fascitis plantaris zu finden ist, haben Sie die richtige Seite sofort parat.
- Verstehen, was der Arzt verschreibt: Haben Sie eine Diagnose vom Orthopäden erhalten? Mit unserem Lexikon übersetzen Sie den Arztbrief in Sekunden und finden im Ratgeber „Medi-Taping für Jedermann“ direkt die passende Unterstützung für Ihre Beschwerden.
- Präzision bei der Statik-Korrektur: Dr. Sielmanns Methode basiert auf der Korrektur der Körperstatik. Begriffe wie Articulatio Sacroiliaca (ISG) oder Atlas (C1) sind essenziell, um das Fundament Ihres Körpers wieder ins Lot zu bringen.
- Professionalität für Therapeuten: Für Profis ist die korrekte Nomenklatur ein Zeichen von Kompetenz. Wer versteht, wie der Musculus Trapezius funktionell mit anderen Ketten zusammenhängt, wendet das Medi-Tape® deutlich fundierter an.
Vom Fachbegriff zur perfekten Tape-Anlage
In der Medi-Taping® Literatur von Dr. Sielmann wird nichts dem Zufall überlassen. Jede lateinische Bezeichnung führt Sie zu einer spezifischen, bebilderten Anleitung. So wird aus einer komplexen Diagnose eine einfache Handlungsanweisung für Ihren Alltag oder Ihre Praxis.
Nutzen Sie unser Latein-Lexikon als ständigen Begleiter zu Ihren Medi-Taping® Fachbüchern. Es verwandelt „komplizierte“ Begriffe in praktisches Wissen und hilft Ihnen dabei, die volle Kraft der Sielmann-Methode auszuschöpfen.
Unser Experten-Tipp für Ihren Einkauf:
Suchen Sie eine bestimmte Anlage? Schauen Sie in unser Lexikon, finden Sie den lateinischen Fachbegriff und schlagen Sie ihn direkt im Ringbuch „Anlagetechniken – Kurz und Knapp“ nach. So tapen Sie immer auf Profi-Niveau!
Medi-Taping® Latein-Lexikon: Fachbegriffe verständlich erklärt
A
Abduktion
Das Wegspreizen eines Körperteils von der Mitte (z. B. den Arm heben).
Antagonist
Der „Gegenspieler“ – der Muskel, der die Gegenbewegung zum Agonisten macht.
Articulatio Sacroiliaca (ISG)
Das Iliosakralgelenk (Kreuzbein-Darmbein-Gelenk).
C
Cervical (C1–C7
Den Halsbereich (HWS) betreffend.
Cranium
Der Schädel.
Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)
Funktionsstörung des Kiefergelenks.
D
Dorsal
Zum Rücken hin (rückseitig).
Distal
Vom Rumpf entfernt (z. B. die Hand ist distal zum Ellenbogen).
Dysfunktion
Eine gestörte Funktion (z. B. eine Blockade).
E
Epicondylitis
Entzündung der Sehnenansätze am Ellenbogen (Tennisarm).
Extension
Die Streckung eines Gelenks.
Externa / Interna:
Außen / Innen.
F
Faszie
Bindegewebshülle um Muskeln und Organe.
Flexion
Die Beugung eines Gelenks.
Foramen
Ein Loch oder eine Öffnung (z. B. für Nerven in der Wirbelsäule).
G
Genu
Das Knie.
Genu Valgum
X-Beine.
Genu Varum
O-Beine.
I
Ilium
Das Darmbein (Teil des Beckens).
Inferior
Unten / der Untere.
Insertion
Der Ansatz eines Muskels am Knochen.
L
Lumbal (L1–L5)
Den Lendenbereich (LWS) betreffend.
Lateral
Seitlich / von der Mitte weg.
M
M. (Musculus)
Abkürzung für Muskel.
M. Trapezius
Der Kapuzenmuskel (Nacken/Rücken).
M. Gastrocnemius
Der Wadenmuskel.
O
Os
Der Knochen.
Os Sacrum
Das Kreuzbein.
Origo
Der Ursprung eines Muskels.
P
Patella
Die Kniescheibe.
Pes
Der Fuß.
Plantar
Die Fußsohle betreffend.
S
Sinister
Links.
Spina
Der Dornfortsatz eines Wirbels oder ein Knochenkamm.
Superior
Oben / der Obere.
T
Thoracal (Th1–Th12)
Den Brustbereich (BWS) betreffend.
Tibia
Das Schienbein.
Tonus
Die Spannung eines Muskels.
Warum ist dieses Latein-Lexikon für Sie wichtig?
In den Karteikarten „Anlagetechniken – Kurz und Knapp“ finden Sie die Anleitungen oft unter ihren fachsprachlichen Namen (z. B. Epicondylitis statt Tennisarm). Mit diesem Lexikon können Sie die Diagnose Ihres Arztes oder Therapeuten direkt mit der passenden Tape-Anlage im Buch abgleichen.