Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie Tinnitus-Migräne-Behandlung nach der Medi-Taping® Methode von Dr. med. Dieter Sielmann angelegt wird.
Anleitung
Zuerst stellen wir fest, dass die Statik nicht stimmt und die Halswirbelsäule meist massiv verspannt ist — hier müssen Blockaden im Halsbereich gelöst werden.
Das klassische Tinnitus-Tape verlangt beidseits: Sternokleidomastoideus-Tape, Scalenus-Tape, Levator-scapulae-Tape und zum Schluss ein HWS-Tape. Ergänzend kann beidseits ein Aufrichtungstape mit Ligamenttechnik hinzugenommen werden — das gibt dem Patienten eine bessere, aufgerichtete Haltung.
Der überwiegende Teil der Patienten ist schief und hat ein Problem im ISG. Deshalb muss auch immer ein LWS-Stern getapet werden, dessen Längsverlauf vom Kreuzbein bis zum Haaransatz reicht. Tinnituspatienten zeigen häufig dieselben Triggerpunkte wie Migränepatienten — ein Tinnitus ist oft mit Migräne vergesellschaftet, daher sollte auch der Epicondylus des Ellenbogens mituntersucht werden.
Weitere Anleitungen aus Kopf- und Halsbereich
- Scaleni-Tape
- Levator scapulae-Tape
- HWS-Tape
Kein Heilversprechen: Diese Anleitung dient der Begleitung des allgemeinen Wohlbefindens und stellt keine medizinische Diagnose oder Therapieempfehlung dar. Bei akuten oder anhaltenden Beschwerden konsultieren Sie bitte einen Arzt oder qualifiziertes Fachpersonal. Die Wirksamkeit von kinesiologischem Taping ist wissenschaftlich nicht abschließend belegt.