Die Bedeutung der Farbwahl beim Medi-Taping

Autor des Artikels: Dr. med. Dieter Sielmann
Artikel veröffentlicht unter: 16. Sep 2026

Warum kommen beim Medi-Taping® sechs verschiedene Farben zum Einsatz? Dr. med. Dieter Sielmann teilt seine Einschätzung zur energetischen Wirkung von Farbe.

Sechs Farben, sechs Wirkrichtungen

Nach Einschätzung von Dr. Sielmann haben Farben eine energetische Wirkung auf den Körper, die bei der Anwendung von Tapes berücksichtigt werden sollte. Er unterscheidet grundsätzlich zwischen "warmen" Farben, die anregend wirken, und "kalten" Farben, die eher beruhigend wirken.

Rot

Rot wird nach Dr. Sielmanns Erfahrung vor allem bei chronischen Beschwerden eingesetzt, wenn dem Körper über einen langen Zeitraum Energie verloren gegangen ist. Rot soll diese Energie wieder zuführen und wirkt durchblutungsfördernd.

Blau und Schwarz

Blau und Schwarz kommen nach seiner Einschätzung bei akuten Beschwerden, Entzündungen, Schwellungen und bei Sportlern mit Übertraining zum Einsatz – hier soll überschüssige Energie eher entzogen werden.

Grün

Grün wirkt nach Dr. Sielmanns Beobachtung harmonisierend und regt Entspannung und Regeneration an, ohne so stark anzuregen wie Rot.

Gelb

Gelb soll einen Ausgleich zwischen Fülle und Leere herstellen und wird als neutrale Wahl beschrieben, wenn Unsicherheit über die richtige Farbe besteht.

Hautfarben

Hautfarbenes Tape wird gewählt, wenn ausschließlich eine mechanische, lymphatische Wirkung gewünscht ist, ohne zusätzlichen energetischen Effekt.

Wie wird die Farbe bestimmt?

Dr. Sielmann beschreibt, dass er die passende Farbe unter anderem über den kinesiologischen Muskeltest oder mit einem Pendel austestet, wenn die Wahl nicht eindeutig ist.

Allgemeine Hintergrundinformationen: Kinesiologisches Tape (Wikipedia)

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Kein Heilversprechen: Dieser Artikel gibt die persönliche Einschätzung und Erfahrung von Dr. med. Dieter Sielmann wieder und stellt keine medizinische Diagnose oder Therapieempfehlung dar. Bei akuten oder anhaltenden Beschwerden konsultieren Sie bitte einen Arzt oder qualifiziertes Fachpersonal. Die beschriebenen Zusammenhänge sind wissenschaftlich nicht abschließend belegt.

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