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Die Grenzen des Medi-Tapings: Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten
Medi-Taping® kann viel – aber nicht alles. Dr. med. Dieter Sielmann erklärt, wo aus seiner Sicht die Grenzen der Methode liegen und wann unbedingt ärztliche Hilfe gefragt ist.Kein WundpflasterDr. Sielmann betont, dass Medi-Taping® kein Allheilmittel ist. Seine Erfahrung: Bessert sich ein Schmerz nach dem Tapen nicht deutlich – er nennt hier eine Größenordnung von etwa 60 bis 70 % – und zeigt sich auch nach einer Woche keine Besserung, sollte aus seiner Sicht keine weitere Zeit mit der Methode verloren, sondern zeitnah ärztlicher Rat eingeholt werden.Ein wichtiges WarnsignalNach Dr. Sielmanns Einschätzung kann das Ausbleiben einer Wirkung selbst ein wichtiger Hinweis sein: Verändert sich ein Schmerz im Brust- oder Schulterbereich – insbesondere auf der linken Seite – trotz Tape überhaupt nicht, sollte umgehend eine ärztliche Abklärung erfolgen, da ernsthafte Ursachen wie ein Herzinfarkt nicht ausgeschlossen werden können. Generell gilt: Medi-Taping® ersetzt keine Diagnostik und keine ärztliche Behandlung.Wenn sich nichts ändertReagiert ein Schmerz überhaupt nicht auf die Tape-Anwendung, wertet Dr. Sielmann dies als Hinweis, dass die Ursache möglicherweise nicht muskulär ist. In diesem Fall rät er ausdrücklich zur weiteren ärztlichen Abklärung, statt die Anwendung fortzusetzen.FazitMedi-Taping® versteht sich nach Dr. Sielmanns Darstellung als Begleitung bei muskulär bedingten Beschwerden – nicht als Ersatz für eine ärztliche Untersuchung oder Behandlung. Bei anhaltenden, sich verschlimmernden oder unklaren Beschwerden sollte immer zeitnah medizinischer Rat eingeholt werden.Im Zweifel: Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117Weitere ArtikelNebenwirkungen des Medi-Tapings: Was Sie wissen solltenKein Heilversprechen: Dieser Artikel gibt die persönliche Einschätzung von Dr. med. Dieter Sielmann wieder und stellt keine medizinische Diagnose oder Therapieempfehlung dar. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Bei akuten, anhaltenden oder sich verschlimmernden Beschwerden – insbesondere Brust- oder Schulterschmerzen – konsultieren Sie bitte umgehend einen Arzt oder den Notruf.
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Narben als Störfelder erkennen und behandeln
Können alte Narben Schmerzen an ganz anderen Stellen des Körpers auslösen? Dr. med. Dieter Sielmann teilt seine Einschätzung zu Narben als sogenannten Störfeldern.Was ist ein Störfeld?Der Begriff Störfeld ist aus Akupunktur und Neuraltherapie bekannt: Narbengewebe kann demnach den Energiefluss im Körper stören, selbst wenn die Narbe längst verheilt ist. Nach Dr. Sielmanns Einschätzung sollte deshalb bei jedem Patienten, bei dem sich die Körperstatik nicht dauerhaft ausgleichen lässt, auch nach Narben gefragt werden.Wie ein Störfeld erkannt wirdDr. Sielmann beschreibt eine einfache Testmethode: Mit einem Kugelschreiber (mit eingezogener Mine) wird zunächst über gesunde Haut gestrichen, damit der Patient das normale Gefühl kennenlernt. Anschließend wird über die Narbe gestrichen. Empfindet der Patient die Berührung dort deutlich stärker oder unangenehmer, wertet Dr. Sielmann dies als Hinweis auf zu viel Energie und tapt die Narbe in Blau. Wird die Stelle eher taub oder schwächer wahrgenommen, wählt er Rot. Bei wechselndem Empfinden kommt nach seiner Erfahrung Gelb infrage.Wann Narben berücksichtigt werdenNach Dr. Sielmanns Vorgehen wird nicht bei jedem Patienten von Anfang an nach Narben gefragt – meist erst dann, wenn sich die Statik trotz üblicher Behandlung nicht dauerhaft ausgleichen lässt. In seiner Erfahrung kam es in solchen Fällen wiederholt vor, dass erst die Tape-Behandlung einer längst verheilten Operationsnarbe – etwa nach einer Bauchspiegelung oder Achsel-Operation – zu einer spürbaren Veränderung führte.Frische NarbenBei frischen OP-Narben setzt Dr. Sielmann meist ein blaues Tape ein, das nach seiner Beobachtung die Wundheilung unterstützen und Wundschmerz lindern kann. Auch alte, verhärtete Narben werden nach seiner Erfahrung mit der Zeit weicher und elastischer.Hintergrund zum Konzept: Neuraltherapie (Wikipedia)Weitere Artikel Die Bedeutung der Farbwahl beim Medi-Taping Die Beinlängendifferenz: Der Schlüssel zur Körperstatik Kein Heilversprechen: Dieser Artikel gibt die persönliche Einschätzung und Erfahrung von Dr. med. Dieter Sielmann wieder und stellt keine medizinische Diagnose oder Therapieempfehlung dar. Bei akuten oder anhaltenden Beschwerden konsultieren Sie bitte einen Arzt oder qualifiziertes Fachpersonal. Die beschriebenen Zusammenhänge sind wissenschaftlich nicht abschließend belegt.
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Die Beinlängendifferenz: Der Schlüssel zur Körperstatik
Warum haben nach Einschätzung von Dr. med. Dieter Sielmann so viele Menschen mit Schmerzen eine Beinlängendifferenz – und was hat das mit dem Kreuzdarmbeingelenk zu tun?Das Kreuzdarmbeingelenk (ISG) als schwächstes GliedNach Dr. Sielmanns Einschätzung ist das Kreuzdarmbeingelenk (ISG) das instabilste Gelenk der Wirbelsäulenkette. Gerät es aus seiner Position, entsteht seiner Beobachtung nach eine funktionelle Beinlängendifferenz – die Muskulatur wird dauerhaft ungleich belastet, was auf Dauer zu Schmerzen führen kann.Eine Beobachtungsstudie mit 208 PatientenDr. Sielmann führte 2010 über drei Monate eine Beobachtungsstudie an 208 Patienten im Alter von fünf bis 86 Jahren durch. Nach seiner Dokumentation zeigte sich bei 99 % der Patienten eine Beinlängendifferenz. 78 % berichteten von einer spürbaren Linderung, nachdem Blockaden gelöst worden waren; ein Drittel benötigte nach seiner Angabe keine weitere Tape-Behandlung mehr. Die übrigen wurden zusätzlich mit Medi-Tape® versorgt.Die Linien-Methode zur SelbstbeobachtungUm eine funktionelle Beinlängendifferenz sichtbar zu machen, beschreibt Dr. Sielmann eine einfache Methode: Der Patient legt sich flach auf den Rücken, die Beine werden leicht gestreckt und dann wieder abgelegt. Anschließend wird auf beiden Waden auf gleicher Höhe ein Strich gezogen – idealerweise dort, wo sich die Waden berühren. Richtet sich der Patient danach auf, kann sich zeigen, dass die Striche nicht mehr auf gleicher Höhe liegen. Nach Dr. Sielmanns Erfahrung liegt diese Verschiebung bei den meisten Schmerzpatienten vor.Ein Fallbeispiel aus der PraxisDr. Sielmann berichtet von einem Patienten mit Tinnitus, bei dem eine Beinlängendifferenz von einem Zentimeter festgestellt wurde. Nach Ausgleich der Statik und Anlage von LWS-Stern- und Glutaeus-Tape sowie einem klassischen Tinnitus-Tape sei der Tinnitus nach seiner Darstellung innerhalb einer Woche verschwunden. Ein Einzelfall, den Dr. Sielmann als eindrücklichen Hinweis auf den Zusammenhang zwischen Statik und Beschwerden wertet.Medizinischer Hintergrund: Beinlängendifferenz (Wikipedia)Weitere Artikel LWS-Stern-Tape Die richtige Körperhaltung: Warum die Fußstellung eine Rolle spielt Kein Heilversprechen: Dieser Artikel gibt die persönliche Einschätzung, Beobachtung und Erfahrung von Dr. med. Dieter Sielmann wieder, einschließlich einer eigenen, nicht unabhängig begutachteten Beobachtungsstudie. Er stellt keine medizinische Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Bei akuten oder anhaltenden Beschwerden konsultieren Sie bitte einen Arzt oder qualifiziertes Fachpersonal. Die beschriebenen Zusammenhänge sind wissenschaftlich nicht abschließend belegt.
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Nebenwirkungen des Medi-Tapings: Was Sie wissen sollten
Ist Medi-Taping® wirklich nebenwirkungsfrei? Dr. med. Dieter Sielmann teilt seine Einschätzung und Erfahrung zu möglichen Hautreaktionen.Grundsätzlich gut verträglichNach Dr. Sielmanns langjähriger Erfahrung sind ernsthafte Nebenwirkungen beim Medi-Taping® sehr selten. Das Tape enthält kein Latex und keine Medikamente, der Klebstoff besteht aus einem Naturharz.HautrötungAm häufigsten wird eine Rötung der Haut unter oder um das Tape beobachtet. Nach Dr. Sielmanns Einschätzung handelt es sich dabei in aller Regel nicht um eine allergische Reaktion, sondern um eine normale Reaktion auf die verbesserte Durchblutung, die durch das leichte Anheben der Haut entsteht. Diese Rötung verschwindet in der Regel nach wenigen Tagen von selbst.JuckreizEin leichtes Kribbeln oder Jucken unter dem Tape wertet Dr. Sielmann meist als Zeichen eines aktivierten Stoffwechsels, nicht als Allergiezeichen. Er empfiehlt in diesem Fall, ausreichend zu trinken. Lässt der Juckreiz auch nach Anfeuchten des Tapes nicht nach, sollte es entfernt werden.Echte allergische ReaktionenSehr selten kommt es zu einer echten Kontaktallergie mit starkem Juckreiz, deutlicher Rötung, Schwellung oder Bläschenbildung. In diesem Fall sollte das Tape sofort entfernt und die betroffene Stelle mit einer geeigneten Creme behandelt werden.Verfärbung der HautIn einem einzigen dokumentierten Fall in über neun Jahren Praxis beobachtete Dr. Sielmann eine vorübergehende Pigmentveränderung der Haut nach Sonneneinstrahlung über dem Tape, die sich nach einiger Zeit wieder zurückbildete.BlutergüsseWird das Tape zu stark gedehnt aufgeklebt, kann es vereinzelt zu kleinen, harmlosen Blutergüssen unter dem Tape kommen, die nach einigen Wochen von selbst verschwinden.Allgemeine Hintergrundinformationen: Kinesiologisches Tape (Wikipedia)Weitere ArtikelDie richtige Körperhaltung: Warum die Fußstellung eine Rolle spieltKein Heilversprechen: Dieser Artikel gibt die persönliche Einschätzung und Erfahrung von Dr. med. Dieter Sielmann wieder und stellt keine medizinische Diagnose oder Therapieempfehlung dar. Bei anhaltenden oder starken Hautreaktionen konsultieren Sie bitte einen Arzt oder qualifiziertes Fachpersonal. Die beschriebenen Zusammenhänge sind wissenschaftlich nicht abschließend belegt.
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Die Bedeutung der Farbwahl beim Medi-Taping
Warum kommen beim Medi-Taping® sechs verschiedene Farben zum Einsatz? Dr. med. Dieter Sielmann teilt seine Einschätzung zur energetischen Wirkung von Farbe.Sechs Farben, sechs WirkrichtungenNach Einschätzung von Dr. Sielmann haben Farben eine energetische Wirkung auf den Körper, die bei der Anwendung von Tapes berücksichtigt werden sollte. Er unterscheidet grundsätzlich zwischen "warmen" Farben, die anregend wirken, und "kalten" Farben, die eher beruhigend wirken.RotRot wird nach Dr. Sielmanns Erfahrung vor allem bei chronischen Beschwerden eingesetzt, wenn dem Körper über einen langen Zeitraum Energie verloren gegangen ist. Rot soll diese Energie wieder zuführen und wirkt durchblutungsfördernd.Blau und SchwarzBlau und Schwarz kommen nach seiner Einschätzung bei akuten Beschwerden, Entzündungen, Schwellungen und bei Sportlern mit Übertraining zum Einsatz – hier soll überschüssige Energie eher entzogen werden.GrünGrün wirkt nach Dr. Sielmanns Beobachtung harmonisierend und regt Entspannung und Regeneration an, ohne so stark anzuregen wie Rot.GelbGelb soll einen Ausgleich zwischen Fülle und Leere herstellen und wird als neutrale Wahl beschrieben, wenn Unsicherheit über die richtige Farbe besteht.HautfarbenHautfarbenes Tape wird gewählt, wenn ausschließlich eine mechanische, lymphatische Wirkung gewünscht ist, ohne zusätzlichen energetischen Effekt.Wie wird die Farbe bestimmt?Dr. Sielmann beschreibt, dass er die passende Farbe unter anderem über den kinesiologischen Muskeltest oder mit einem Pendel austestet, wenn die Wahl nicht eindeutig ist.Allgemeine Hintergrundinformationen: Kinesiologisches Tape (Wikipedia)Weitere ArtikelWas sind Faszien? Ihre Rolle bei NackenverspannungenKein Heilversprechen: Dieser Artikel gibt die persönliche Einschätzung und Erfahrung von Dr. med. Dieter Sielmann wieder und stellt keine medizinische Diagnose oder Therapieempfehlung dar. Bei akuten oder anhaltenden Beschwerden konsultieren Sie bitte einen Arzt oder qualifiziertes Fachpersonal. Die beschriebenen Zusammenhänge sind wissenschaftlich nicht abschließend belegt.
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KISS-Syndrom bei Babys: Wenn Neugeborene schief liegen
Warum liegen manche Babys wie eine Banane gekrümmt, schreien viel und entwickeln sich motorisch langsamer? Dr. med. Dieter Sielmann teilt seine Einschätzung zum sogenannten KISS-Syndrom.Was ist das KISS-Syndrom?KISS steht für „Kinetische Imbalance durch Suboccipitale Störung" – gemeint ist eine Fehlfunktion im Bereich der oberen Kopfgelenke (Übergang Hinterhaupt–Atlas–Axis). Nach Einschätzung von Dr. Sielmann kann diese Region reflexartig auf die Muskelspannung im gesamten Körper wirken, da hier wichtige Verbindungen zum Nervensystem, zum Gleichgewichtsorgan und zu den Seh- und Hörzentren bestehen.Die Geburt als BelastungsprobeSchon die Geburt selbst ist für viele Babys eine kräftezehrende Erfahrung: Der Kopf muss sich oft durch eine enge Passage arbeiten, wobei die Nackenmuskulatur stark beansprucht wird – mitunter kommen Saugglocke oder Zange zum Einsatz. Nach Dr. Sielmanns Beobachtung entstehen dabei häufig kleine, bildgebend nicht sichtbare Einblutungen in der Nackenmuskulatur.Typische AnzeichenEltern berichten häufig, dass ihr Baby beim Liegen auf dem Rücken schief bzw. gekrümmt liegt, viel und scheinbar grundlos schreit, sich schwer beruhigen lässt und schnell verspannt wirkt. Auch eine verzögerte motorische Entwicklung – späteres Krabbeln oder Laufen – wird in diesem Zusammenhang beschrieben.Der Ansatz von Dr. SielmannNach seiner Erfahrung kann ein elastisches Medi-Tape® in Blau, vorsichtig entlang der gesamten Wirbelsäule aufgebracht, bei manchen Säuglingen zu einer sichtbar gerraderen Körperhaltung führen. Eltern berichten in Einzelfällen, dass ihr Kind ruhiger wurde und sich seltener schief hinlegte. Eine solche Anwendung bei Säuglingen sollte grundsätzlich nur durch geschultes Fachpersonal erfolgen.Weiterführende, kritische Einordnung: KiSS-Syndrom (Wikipedia)Weitere Artikel Was sind Faszien? Ihre Rolle bei Nackenverspannungen DAVOS-Selbstbehandlung Nacken – Anleitung Kein Heilversprechen: Dieser Artikel gibt die persönliche Einschätzung und Erfahrung von Dr. med. Dieter Sielmann wieder und stellt keine medizinische Diagnose oder Therapieempfehlung dar. Bei Auffälligkeiten bei Ihrem Kind konsultieren Sie bitte einen Kinderarzt oder qualifiziertes Fachpersonal. Die beschriebenen Zusammenhänge sind wissenschaftlich nicht abschließend belegt. Eine Tape-Anwendung bei Säuglingen sollte nur durch geschultes Fachpersonal erfolgen.
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